Aphasie

Von einer Aphasie sprechen wir von einem Verlust der Sprachfähigkeit. Die Sprachlosigkeit äußert sich darin, dass Betroffene nicht mehr richtig sprechen, schreiben, lesen und/oder Gesprochenes nicht mehr verstehen können.
Die Ursache liegt dabei immer im Gehirn. Anders als bei der Dysarthrie, bei der ausschließlich die Aussprache und die Stimme betroffen sind, haben Menschen mit einer Aphasie die Schwierigkeit, das Wort nicht abrufen zu können oder sie verwenden ein anderes Wort stattdessen (sog. Paraphasien).
Man kann die Aphasie in unterschiedliche Arten einteilen, je nach betroffenem Gebiet im Sprachzentrum des Gehirns:

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Dysarthrie

Bei der Dysarthrie sprechen wir von einer neurogenen Sprechstörung, meist erzeugt durch Hirnschädigungen, genetisch bedingte Einschränkungen oder anderen Erkrankungen mit Auswirkung auf das zentrale oder äußere Nervensystem. Betroffene können geistig klar formulierte Gedanken nicht aussprechen, weil jegliche Kontrolle und Steuerung über das gesprochene Wort und die dafür erforderlichen Bewegungsprozesse fehlen. Daraus folgen in erster Linie eine unklare Aussprache, eine auffällig abweichende Stimmhöhe und mangelnde Stimmenergie sowie vermehrter Speichelfluss. Mit einer Dysarthrie gehen häufig auch andere Störungsbilder wie eine Aphasie oder Dysphagie einher.

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Schluckstörung (Dysphagie)

Bei einer Schluckstörung handelt es sich um eine Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme. Die Betroffenen Personen verschlucken sich häufig beim oder nach dem Essen oder Trinken. In besonders schweren Fällen ist eine orale Ernährung gar nicht mehr möglich. Hier muss dann über die Anlage einer PEG gesprochen werden.

Dysphagien können die unterschiedlichsten Ursachen haben:
Bei der Schluckstöung im Alter, der sog. Presbyphagie, leiden sonst gesunde Ältere Menschen an den Folgen des natürlichen Muskelabbaus, Austrocknung der Schleimhäute und den allgemein nachlassenden Kräften.

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Trachealkanülen-Management

Unter Trachealkanülenmanagement lässt sich das Wissen und der gesamte Prozess rund um die Handhabung der unterschiedlichen Trachealkanülen zusammenfassen. Hier geht es um ein interdisziplinäres Feld mit Relevanz für Ärzte, Pflegende, Patienten sowie für uns als Logopäden, die an dieser Stelle die entscheidende Aufgabe haben, das Schlucken selbst, die Atmung dabei, den Kehlkopf und den Hals-Kopf-Bereich zu begutachten, zu sichern und eine möglichst schnelle Dekanülierung anzustreben.

Stottern / Poltern

Wir sprechen vom Stottern oder Poltern, wenn der Redefluss eines Menschen gestört ist. Betroffene wiederholen sich unfreiwillig oft oder können Laute gar nicht erst bilden (Stottern). Oder ihre Sprechgeschwindigkeit ist so hoch und unregelmäßig, dass sie sich beim Sprechen überschlagen, Laute verschlucken und viele Fehler machen. (Poltern) Während sich das Stottern bei Kindern (Link) mit fortschreitendem Alter, insbesondere im Laufe der Pubertät zurückbilden kann, lässt sich die Störung bei Erwachsenen nur schwer wirklich gänzlich kurieren. Mit einer individuell auf den Betroffenen zugeschnittenen Therapie und hilfreichen Sprachtechniken kann das Sprechverhalten erheblich verbessert werden. Wenn Sie betroffen sind, vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns.

Stimmstörung (Dysphonie)

Unter einer Stimmstörung versteht man die Beeinträchtigung der Stimme, in dem diese nicht mehr natürlich klingt und nicht mehr so stark belastbar ist.
Hierbei unterscheidet man zwischen drei grundsätzlichen Arten: organischen, funktionellen und psychogenen Stimmstörungen.

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